So änderst du dein Verhalten – Ultimative Tipps, um schlechte Gewohnheiten dauerhaft loszuwerden!

Gehirn mit bunten Spritzern

Wer kennt es nicht? Du scrollst nur einmal kurz durch Instagram oder möchtest nur noch eine Folge deiner Lieblingsserie auf Netflix ansehen – Nach gefühlten fünf Minuten sind Stunden vergangen, in welchen du nichts Sinnvolles gemacht hast. Es sind genau solche Momente, in welchen nicht nur ich mich täglich wiederfinde – Uns geht es allen so – wird sind geplagt von unliebsamen Gewohnheiten, welchen wir auf den ersten Blick nicht entkommen können. Aufgepasst – Es besteht Hoffnung für uns! Gehirnforscher haben neue wissenschaftliche Erkenntnisse gewonnen, wie du deinen inneren Schweinehund überlisten kannst und deine schlechten Gewohnheiten für alle Zeiten verbannst! Nachfolgend findest du die ultimativen Tipps, um deine schlechten Gewohnheiten zu ändern.

1. Nicht zu viel auf einmal wollen

Unabhängig davon, wie viele schlechte Gewohnheiten du hast, versuche nicht von heute auf Morgen komplett auf Zeit am Handy zu verzichten, dazu noch deine komplette Ernährung umzustellen und täglich Sport zu treiben. Dein Leben einmal auf den Kopf zu stellen, kann schnell schief gehen! Suche dir am besten die Gewohnheit aus, welche du am liebsten aufgeben möchtest und beginne mit dieser.

2. Eruiere die Herkunft

Versuche in dich hineinzuhören, wo bist du deiner schlechten Gewohnheit zum ersten Mal begegnet? Weshalb schaust du gerne stundenlang deine Lieblingsserie? Gibt es eine andere Aufgabe, wie etwas im Haushalt erledigen oder Hausaufgaben machen, welcher du aus dem Weg gehen willst? Sich bewusst zu werden, weshalb du einer bestimmten Tätigkeit nachgehst, ist der erste Schritt.

3. Formuliere Ziele

Versuche dir keine Verbote aufzuerlegen, sondern versuche dein Ziel möglichst positiv zu formulieren. Studien haben gezeigt, dass wir unsere schlechten Gewohnheiten so schneller ablegen können, weil das Gehirn eher auf positive Reize reagiert. In meinen Fall würde ich daher, anstatt komplett auf Serien zu verzichten, mir vornehmen, nur eine Folge zu schauen oder stattdessen Zeit mit Freunden zu verbringen. So bin ich am nächsten Tag erholter, weil ich nicht bis Mitternacht Serien geschaut habe, was einen positiven Effekt auf meinen Tag hat.

4. Ersetze oder reduziere deine Gewohnheiten

Ersetze deine Gewohnheit mit etwas Positivem oder versuche sie, wie ich, in einem ersten Schritt zu reduzieren. Wenn wir beispielsweise die Gewohnheit Serien schauen, nochmals genauer unter die Lupe nehmen. Kannst du deine täglichen Serien von fünf Folgen pro Tag auf eine Folge reduzieren? Oftmals reicht es bereits aus, sich kleinere Ziele zu setzen.

5. Ziehe dein Umfeld mit ein

Ganz nach dem Motto gemeinsam sind wir stärker – Erzähle deiner Familie und Freunden von deinem Vorhaben – schon steigt der Druck die Gewohnheit ablegen zu wollen. Einerseits haben wir so ein erhöhtes Pflichtgewühl und anderseits macht es Spaß Erfolge mit Freunden zu teilen.

6. Belohnen – Ziehe ein Fazit und sei stolz auf dich!

Du hast es geschafft? Du hast nicht bloß einen, sondern mehrere Tage auf deine schlechte Gewohnheit verzichtet? Belohne dich mit einer Kleinigkeit, wie einem neuen Kleidungsstück oder einem Schokorigel, das schüttet Glückhormone aus und motiviert dich zum Dranbleiben.

Ich hoffe diese sechs Tipps haben Dir genauso wie mir geholfen, eine schlechte Gewohnheit abzulegen. Falls es nicht geklappt hat, gibt nicht auf, dran bleiben lohnt sich, teile deine Ziele in kleinere Etappen auf und schon bald wirst auch du Erfolge sehen.

Welche Gewohnheit möchtest Du gerne loswerden und weshalb? Kommentiere und erzähl mir von deinen Erfahrungen, damit wir und als Community gegenseitig unterstützen können.