Wie hilfreich ist das Magenband?

Übergewicht beziehungsweise krankhafte Adipositas ist ein Problem vieler Menschen und ihnen ist mit Fettabsaugen, Sport und manch quälender Diät nicht sonderlich geholfen. Unzählige Versuche, das Gewicht abzubauen, liegen meist schon hinter ihnen und oft genug macht sich Verzweiflung breit. Was da wirklich hilft und als eine rundum sichere wie effiziente Methode gilt, ist das Magenband. Es kommt dann zum Einsatz, wenn alle anderen Maßnahmen nicht mehr greifen, es hilft sofort und das Volumen des übergroßen Magens wird zuverlässig verkleinert.

Wer kommt in Frage? Und wie läuft die OP ab?

Schönheitschirurgie erfordert in vielen Fällen auch ein wenig Aufopferung und so ist das Einsetzen eines Magenbandes als wirklich hilfreiche Maßnahme gegen Übergewicht ein stationär durchzuführender Eingriff. Gerade sehr ausgeprägte Adipositas, also ein BMI Index von mehr als 40, lässt sich so bekämpfen. Meistens leiden die Betroffenen an starkem und mit Apnoe verbundenem Schnarchen, haben hohen Blutdruck oder auch Probleme mit der Bewegung. Das Magenband ist in feinem Silikon gearbeitet und bei der OP legt es der behandelnde Mediziner wie eine Schlinge um den oberen Teil des Magens. Klingt kompliziert, ist aber in der Praxis viele tausendmal durchgeführt worden. Es handelt sich darüber hinaus um eine minimal – invasive Methode, was nur sehr kleine Schnitte bedeutet und der entstehende Vor- beziehungsweise Restmagen fasst dann nur maximal 30 Milliliter Inhalt. Die schonend einfache OP verhindert recht zuverlässig Verletzungen an Blutgefäßen oder der Haut.

Effekt

Jede Aufnahme von fester Nahrung wird nach dieser Schönheitsoperation unmittelbar mit einem Sättigungsgefühl beantwortet. Der kleinere Magen ist schnell gefüllt, zumal der Patient mit dem Magenband ohnehin eine Ernährungsumstellung durchführen muss. Flüssige Speisen und vor allem Getränke mit übermäßig Zucker sind nicht mehr drin, denn sie könnten das Band passieren und damit den ganzen Effekt der Verkleinerung wieder konterkarieren. Zudem kann es zu Erbrechen und Übelkeit kommen, wenn man einfach so weiterfuttert und meint, das Magenband werde den Rest schon lösen!

Gibt es Risiken?

Ja und Nein: Das Problem liegt vor allem in der Vorgeschichte der Patienten, leiden diese doch recht häufig an Herzkrankheiten oder Kreislaufschwäche und das macht den chirurgischen Eingriff natürlich nicht leichter, auch wenn es sich strenggenommen um eine ästhetische OP und nicht etwa um eine lebensrettende Maßnahme handelt. Im Vergleich zu anderen Methoden wie etwa dem Magenbypass, der gleichfalls zum Abbau von Fett und Übergewicht führen soll, ist das Magenband jedoch sehr gut verträglich und verbleibt deshalb auch nicht selten ein ganzes Leben im Körper der Patienten. Das bedeutet dann eine zuverlässige und dauerhafte Gewichtsreduktion, die jedoch immer wie beschrieben von einer gesünderen Lebensweise begleitet werden sollte.

Eine Kombination mit der Fettabsaugung: Ist das sinnvoll?

Wer sich Fett absaugen lassen möchte, sollte wissen, dass dieser Eingriff keine Diät und auch kein Magenband ersetzen kann! Im Zusammenspiel ist es jedoch sehr sinnvoll, da sich zum Beispiel lästige Fettpolster und Fettzellen absaugen lassen, die auch bei permanentem Sport nicht verschwinden wollen. Gewichtsabnahme und Modellierung mittels Fettabsaugung sind also gut zusammen möglich und werden von vielen Leuten auch gerne angewendet, zumal die Ergebnisse wirklich auf ganzer Linie überzeugen.

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