DIY – Der Bau eines Hochbeets

Eine tolle Idee! In ein paar Stunden kann man ganz problemlos ein Hochbeet bauen. Wie das funktioniert, versuche ich euch hier zu erklären. Auf ganz leichte Art und Weise kann man es fertigstellen und danach sogar selbst anfüllen. Im Schrebergarten bei meiner Oma ist der Boden leider nicht besonders geeignet, um Gemüse anzubauen, deshalb ist die Verwirklichung eines Hochbeets eine recht gute Idee, um endlich selbst zum Gemüsegärtner zu werden. Dazu muss noch gesagt werden, dass das Essen von selbst angebautem Gemüse Freude macht, weil es viel besser schmeckt als Gekauftes. Ein weiterer Vorteil des Hochbeets gegenüber dem normalen Gartenboden: Im Schrebergarten trocknet der normale Grund viel zu schnell aus, ein Hochbeet kann viel besser feucht gehalten werden. Es handelt sich natürlich außerdem um eine hervorragende Idee, schnell den Traum vom eigenen Gemüse auf dem eigenen Balkon verwirklichen zu können.

Was brauchst du?

Ich versuche hier eine kurze Liste mit dem Material aufzustellen, das gebraucht wird und in jedem Fall z. B. bei Bauhaus oder Obi gekauft werden kann. Man kann die Preise vor Ort mit den Preisen der im Internet zur Verfügung stehenden Materialien vergleichen. Manchmal gibt es da und dort tolle Schnäppchen zu ergattern. Vielleicht kannst du sogar etwas einsparen. Also, das brauchst du: 3 Pallettenrahmen, eine Folie mit den Maßen ca. 410 cm x 100 cm, einen Hasendraht mit den Maßen ca. 140 cm x 100 cm. Dieser sollte ganz feinmaschig ausfallen.

Zudem werden Tacker und Tackernadeln sowie eine Zange benötigt. Die Zange dient zum Schneiden des Hasendrahts. Weitere erforderliche Materialien sind eine Schere und ein Hammer. Ich habe zuerst kontrolliert, was ich bereits zu Hause hatte. Vielleicht musst Du nicht unbedingt alle Elemente neu kaufen, denn viele haben Scheren, Zangen oder Hammer auch zu Hause. Was du unter keinen Umständen vergessen darfst, ist Kies. Der Kies soll als Untergrund dienen und nicht ganz fein, sondern eher mittelgrob sein.

Nehmen wir ein fertiges Standard-Hochbeet

Normalerweise hat es folgende Maße: 120 cm (Länge) x 80 cm (Breite) x 90 cm (Höhe). Die Palettenrahmen kann man ganz bequem zusammenstecken. Sie werden einfach mit den beiliegenden Metallstiften verbunden. Damit ist der Rahmen des Hochbeets bereits verwirklicht. Danach muss die Folie zugeschnitten werden. Der Umfang ist ca. 4 m und die Höhe 90 cm. Richtet euch nach diesen Angaben. Die fertig geschnittene Folie muss inkl. einer Überlappung an den Rändern verwirklicht werden, damit sie korrekt befestigt werden kann. Das sollte man nicht vergessen, also kein Problem, wenn mehr davon zugeschnitten wird. – Besser mehr als zu wenig. Danach solltest du den perfekten Ort suchen und, falls der Boden schwer ist oder falls es zu Nässestauungen kommt, den mittelgroben Kies als Drainage einsetzen.

Falls der Boden sowieso durchlässig ist, wird keiner erforderlich sein. Danach musst du noch festlegen, ob du dein Hochbeet auch anstreichen willst. Je nach individuellem Wunsch kann der Rahmen lasiert werden, das schützt das Holz vor den Witterungseinflüssen und sieht gleichzeitig schick aus. Nun soll der Hasendraht zurechtgeschnitten werden. Du brauchst ein Rechteck. Das sollte ein wenig größer sein als die Grundfläche. Auf den Boden des Beetes bzw. auf die Drainage legen. Der Draht soll als Schutz vor Mäusen dienen. Und schon ist das Hochbeet fertig! Jetzt muss es nur noch mit Erde befüllt werden, dann kann ausgesät werden. Ich habe mich zunächst für eine Mischung aus Kräutern – Petersilie und Schnittlauch und Dill, und Zucchini und Radieschen entschieden.

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