Die Po-Vergrößerung in der Schönheitschirurgie

Der runde Po als Schönheitsideal rückt seit einigen Jahrzehnten zunehmend in den Fokus der Schönheitschirurgie. Diesem Schönheitsideal wollen viele Frauen, aber auch Männer gerecht werden. Kim Kardashian verkörpert seit vielen Jahren den Po als das Schönheitsideal überhaupt. Aber auch andere Stars und Bekanntheiten wie Lil Kim, Gina Lisa Lohfink und Nicki Minaj wurden durch ihre wohl geformten Hinterteile bekannt. Gerade durch die Medienpräsenz der Stars entsteht besonders in vielen Frauen der Wunsch eines schönen Pos.

Mit einer Po Vergrößerung erfüllen sich viele Menschen diesen Wunsch. Zusätzlich zu einer Vergrößerung des Pos können während der Operation unschöne Dellen entfernt werden. Dadurch wird das Endergebnis besonders durch eine glatte Hautoberfläche unterstrichen.

Die Glutealmuskulatur des Pos ist von einer schützenden Fettschicht umgeben. Diese Fettschicht eignet sich zugleich hervorragend zur Entnahme von Eigenfett. Sofern genügend Eigenfett zur Entnahme vorhanden ist, sind die chirurgischen Möglichkeiten nahezu grenzenlos. Ausreichende Fettreserven sind die Grundvoraussetzung für eine Po-Vergrößerung. Oftmals wird in persönlichen Beratungsgesprächen zunächst zu einer Gewichtszunahme geraten.

Eine Po-Vergrößerung durch Eigenfett macht Sinn, wenn der Patient einen bestimmten Liftingeffekt oder eine insgesamte Vergrößerung des Po Volumens wünscht. Besonders Frauen träumen verstärkt von einem sogenannten Bazilian Butt. Dabei handelt es sich um einen besonders geformten und zugleich straffen Po. Dieser gilt als absolutes Schönheitsideal in Brasilien.

In der Schönheitschirurgie lässt sich dieses Schönheitsideal nachformen. Während des Eingriffs wird die Eigenfettinjektion mit einer Fettabsaugung kombiniert. Die Fettabsaugung hat hierbei den Hintergrund, um den Po herum verlagerte Fettansammlungen zu entfernen. Der obere Bereich des Pos wird durch das Injizieren von Eigenfett geliftet oder auch vergrößert. Dadurch wird ein besonders definierter Übergang vom Po zu den Beinen geformt.

Der Ablauf einer Po Vergrößerung durch Eigenfett

Je nach dem an welchen Flächen der Eingriff genau vorgenommen wird, liegt der Patient auf dem Rücken oder auf dem Bauch und erhält das Narkosemittel. Vorbereitend werden die betreffenden Areale gereinigt und bedeckt. Um das benötigte Eigenfettgewebe zu entnehmen, muss dieses zunächst gelöst werden.

Dafür spritzt der Chirurg mit mehreren kleinen Einstichen eine Tumeszenslösung unter das Gewebe. Die Lösung sorgt dafür, dass sich das benötigte Eigenfett herauslöst und hemmt zusätzlich die Blutungstendenz. Wenn das Fett entnommen wurde, kann es noch nicht direkt verwendet werden. Es muss zunächst mit einer speziellen Coleman-Technik aufbereitet werden.

Die gewonnenen reinen Fettzellen werden im nächsten Schritt durch minimale Kanüleneinstiche atraumatisch in das Gewebe gesetzt. Die Einstiche der Kanülen werden nach der erfolgreichen Injizierung des Eigenfetts verschlossen. Dafür wendet der Chirurg die Einzelknopfnaht an. Unterstützend bekommt der Patient eine spezielle Kompressionshose.

Im Gegensatz zu anderen Methoden der Po Vergrößerung ist die Eigenfett-Injizierung ein vergleichsweise sehr schonender Eingriff. Es werden keine Fremdmaterialien und Implantate verwendet, sondern ausschließlich Eigenfett. Im Gegensatz zu Implantaten kann Eigenfett nicht verrutschen. Die Eigenfettentnahme bringt außerdem den Vorteil, dass unliebsame Fettpolster an den Oberschenkeln, am Bauch oder sogar am Rücken verschwinden.

Das Ergebnis ist direkt sichtbar und kann sich sehen lassen. Der Po wirkt durch das injizierte Eigenfett voluminöser und natürlich geformt. Hautunebenheiten werden während des Eingriffs mit Eigenfett geglättet. Es bleiben keine Narben zurück, weil keine Schnitte notwendig sind. Der Eingriff kann mehrere Male wiederholt werden um das Ergebnis ganz nach dem eigenen Ideal zu optimieren.

Die Augenlidstraffung (Blepharoplastik) und die Möglichkeiten der Schönheitschirurgie

Wenn die Augenlider erschlaffen, sich Augenfältchen und Tränensäcke bilden, hat das meist genetische Hintergründe. Der Alterungsprozess beeinträchtigt das jugendliche Aussehen. Es handelt sich dabei jedoch um einen ganz natürlichen Vorgang.

Allerdings werden diese Erscheinungen auch durch Rauchen und übermäßige Sonnenbäder begünstigt. Je nach dem, wie stark sich die Erschlaffung der Augenlider äußert, kann das gesamte Gesichtsfeld beeinträchtigt werden.

Die Folgen können in Ausnahmefällen sogar krankhaft sein. Eine Ober- oder Unterlidstraffung kann Abhilfe schaffen und dem Patienten zu einer neuen Lebensqualität verhelfen. Für gewöhnlich sind Menschen im Alter zwischen 40 und 60 Jahren betroffen. Aber nicht selten unterziehen sich auch jüngere Menschen einer Augenlidstraffung. Auch wenn es keine effektive Alternative zur Augenlidstraffung gibt, sollte dieser Eingriff dennoch gut überlegt sein.

Denn Menschen, die unter einer grundlegenden Unzufriedenheit leiden oder von psychischen Problemen geplagt sind, neigen oftmals zu unrealistischen Vorstellungen. Ein ästhetischer Eingriff führt in diesen Fällen jedoch nicht zu einer Verbesserung. Auch die Kosten für eine Augenlidstraffung sind mit 1200-2000 Euro (variiert je nach Arzt und Klinik) ein nicht unerheblicher Faktor.

Was wird bei einer Augenlidstraffung gemacht und welche Methoden gibt es?

Es gibt zwei verschiedene Möglichkeiten der Lidstraffung: die Oberlidstraffung und die Unterlidstraffung

Oberlidstraffung:

Diese Variante ist der Eingriff, mit dem die oberen Augenlider korrigiert werden.

Bei der Oberlidstraffung wird an den Oberlidern mithilfe eines Skalpells überschüssige Haut entfernt. Dafür wird zu Beginn ein Hautschnitt gesetzt, der sich generell an der oberen Lidfalte entlang streckt. Diese Schnitttechnik beugt der späteren Narbenbildung vor bzw. lässt diese weitestgehend unauffällig erscheinen.

Unterlidstraffung:

Bei der zweiten Variante handelt es sich um das Entfernen individueller Störfaktoren im Bereich der Unterlider. Der Chirurg entfernt mit dem Skalpell einen geringen Hautanteil an den Unterlidern. Falls erforderlich, wird während des Eingriffs zusätzlich unterhalb der Wimpern des Unterlides Fettgewebe entfernt.

Das ist meistens bei Patienten der Fall, deren Augenlider und Tränensäcke morgens angeschwollen sind. Unterstützend kann während der Lidstraffung ein Muskelstreifen entfernt werden. Die Fetteinlagerungen können aber auch neu proportioniert und umgelagert werden. Das Fettgewebe wird diesbezüglich direkt über die Innenseite des unteren Augenlides entnommen.

Eine weitere Möglichkeit ist das Straffen der Unterlidmuskulatur. Vor dem Eingriff legt der Chirurg mittels einer sehr genauen Skizze die exakte Schnittführung fest. Dafür markiert er die jeweiligen Bereiche mit einem Stift auf der Haut.

Beide Formen werden generell ambulant durchgeführt. Die Art der Narkose wird individuell auf den Patienten angepasst. Es ist sowohl eine Vollnarkose als auch eine örtliche Betäubung möglich. Während bei einer Vollnarkose die Narkoserisiken mit einkalkuliert werden müssen, sind für eine örtliche Betäubung lediglich vier kleine Einstiche an den Lidern notwendig. Die Kanüle ist so klein, dass der Patient kaum etwas davon spürt. Ergänzend kann sich der Patient zusätzlich in einen Dämmerschlaf versetzen lassen.

Der Vorher – Nachher Effekt einer Augenlidstraffung

Das Endergebnis der Augenlidstraffung ist grundsätzlich abhängig von der Ausgangssituation der Augenlider des Patienten. Vor dem Eingriff macht der Chirurg Fotos und veranschaulicht dem Patienten, was er als reales Endergebnis erwarten kann.

Die Lidstraffung ist besonders effektiv und symmetrisch, wenn zuvor eine genaue Vermessung vorgenommen wird. Deshalb ist es besonders wichtig den Eingriff von einem kompetenten Chirurgen vornehmen zu lassen.

Personen, die unter schlaffen Augenlidern, Tränensäcken und Augenfältchen leiden vermitteln ihrem Umfeld oft einen müden und erschöpften Eindruck. Dabei ist dies nur die äußere Erscheinung und in Wirklichkeit fühlen sich diese Personen fit und sind oft sogar hoch motiviert. Diese Diskrepanz hat oftmals insbesondere auf Freunde und Bekannte eine irritierende Wirkung.

Nach einer Augenlidstraffung wirkt der gesamte Gesichtsausdruck insgesamt frischer und munterer. Der Patient wird von seinen Freunden und Bekannten nicht mehr fälschlicherweise für ausgelaugt und übermüdet gehalten. Die Reaktionen im Freundes- und Bekanntenkreis sind deshalb in der Regel äußerst positiv.

Eine erfolgreiche Diät – Oder doch lieber gleich Fettabsaugen?

Das Problem am Abnehmen ist zweierlei. Zum einen liegt es natürlich an mangelnder Disziplin und am ständig wiederkehrenden Heißhunger, der die Pfunde nie wirklich purzeln lässt und Stichworte wie Jo-Jo Effekt oder auch Hüftgold sind den Betroffenen nur allzu geläufig. Es ist ja auch wirklich nicht leicht, einen großen Magen zu ignorieren und die Umstellung von Burger auf Tofu ist auch nicht jedermanns Sache. Auf der anderen Seite gibt es jedoch auch Körperregionen, die reagieren vor allem bei Frauen einfach nicht auf Training, Fasten, Diäten und da fragt man sich schon, ob hier vielleicht eine Fettabsaugung angebracht sein könnte.

Diäten sind was für Politiker!

Wenn wir mal ehrlich sind: All die Diäten, die in den sogenannten Frauenzeitschriften oder im TV angepriesen werden, sind im Kern wenig wert. Sie setzen eher auf das Prinzip Hoffnung, doch selbst Ernst Bloch würde bei hartnäckigen Fettpolstern wohl eher zum Fettabsaugen raten! Am sinnlosesten sind wahrscheinlich die Crash- oder Speed – Diäten, denn sie lassen vielleicht radikal für den Moment abnehmen, schlagen im Anschluss wieder kräftig was drauf auf die Hüften und das steigert nur die Unzufriedenheit der Betroffenen. Das Problem ist schlichtweg, dass diese Diäten dem Körper immer irgendeine Art Notstand suggerieren, der freilich nicht vorliegt und so legt der Organismus sofort wieder fleißig Reserven von Fett an, wenn die Scheindiät vorüber ist. Man hat lediglich etwas Wasser abgenommen, ist aber im Anschluss oft noch dicker als zuvor!

Was tun?

Grundsätzlich eignen sich zur Gewichtsabnahme nur Diäten, die neben Sport und körperlicher Bewegung immer auch eine nachhaltige Umstellung der Ernährung beinhalten. Hier hilf im Übrigen auch das Gespräch mit einem Ernährungsberater oder gleich dem Hausarzt, der kennt dann die besten Tipps und kann sicher auch bei der eigentlichen Durchführung beraten. Man achte auf eine erhöhte Zufuhr von Obst und Gemüse und sollte das Abendessen ohne Kohlenhydrate gestalten. Es ist erstaunlich, was bereits der Verzicht am Abend auf Brot, Reis, Nudeln und Kartoffeln bringt! Disziplin und Verzicht sind grundlegend und manchmal bietet sich zum Beispiel auch mit Hilfe von Gruppendynamik, also gemeinsam mit anderen Leuten, leicht abnehmen.

Aber die Reiterhosen bleiben…

Das Problem an der Diät ist aber nicht nur eine vielleicht falsche Durchführung. Auch die mangelhafte Effizienz, wirklich alle Regionen zu erfassen, muss erwähnt werden und genau an dieser Stelle kommt das Fettabsaugen ins Spiel. Gerade Frauen haben oft dicke Oberschenkel, Männer hingegen einen Ansatz zum Bauch und da kann man sich quälen, schinden, aufopfern – es wird einfach nicht weniger! Das liegt an den Fettzellen selbst, deren Inhalt zwar geringer oder eben auch höher ausfallen kann, die aber selbst nicht verschwinden. Eine Fettabsaugung setzt genau an dieser Stelle an und der behandelnde Mediziner wird die Fettzellen schmelzen lassen, so dass diese in Zukunft nie wieder für unschöne Proportionen sorgen können. Allerdings sollte man immer beachten, dass ähnlich wie die Diät das alleinige Fettabsaugen nicht ausreicht, vielmehr sind eine abwechslungsreiche Ernährung und ein rundum gesunder Lebenswandel nötig. Wenn freilich das Fett schmilzt und der Körper wieder Ausstrahlung bekommt, fällt das Ganze dann auch auf Dauer leicht und macht richtig Spaß!

Wie hilfreich ist das Magenband?

Übergewicht beziehungsweise krankhafte Adipositas ist ein Problem vieler Menschen und ihnen ist mit Fettabsaugen, Sport und manch quälender Diät nicht sonderlich geholfen. Unzählige Versuche, das Gewicht abzubauen, liegen meist schon hinter ihnen und oft genug macht sich Verzweiflung breit. Was da wirklich hilft und als eine rundum sichere wie effiziente Methode gilt, ist das Magenband. Es kommt dann zum Einsatz, wenn alle anderen Maßnahmen nicht mehr greifen, es hilft sofort und das Volumen des übergroßen Magens wird zuverlässig verkleinert.

Wer kommt in Frage? Und wie läuft die OP ab?

Schönheitschirurgie erfordert in vielen Fällen auch ein wenig Aufopferung und so ist das Einsetzen eines Magenbandes als wirklich hilfreiche Maßnahme gegen Übergewicht ein stationär durchzuführender Eingriff. Gerade sehr ausgeprägte Adipositas, also ein BMI Index von mehr als 40, lässt sich so bekämpfen. Meistens leiden die Betroffenen an starkem und mit Apnoe verbundenem Schnarchen, haben hohen Blutdruck oder auch Probleme mit der Bewegung. Das Magenband ist in feinem Silikon gearbeitet und bei der OP legt es der behandelnde Mediziner wie eine Schlinge um den oberen Teil des Magens. Klingt kompliziert, ist aber in der Praxis viele tausendmal durchgeführt worden. Es handelt sich darüber hinaus um eine minimal – invasive Methode, was nur sehr kleine Schnitte bedeutet und der entstehende Vor- beziehungsweise Restmagen fasst dann nur maximal 30 Milliliter Inhalt. Die schonend einfache OP verhindert recht zuverlässig Verletzungen an Blutgefäßen oder der Haut.

Effekt

Jede Aufnahme von fester Nahrung wird nach dieser Schönheitsoperation unmittelbar mit einem Sättigungsgefühl beantwortet. Der kleinere Magen ist schnell gefüllt, zumal der Patient mit dem Magenband ohnehin eine Ernährungsumstellung durchführen muss. Flüssige Speisen und vor allem Getränke mit übermäßig Zucker sind nicht mehr drin, denn sie könnten das Band passieren und damit den ganzen Effekt der Verkleinerung wieder konterkarieren. Zudem kann es zu Erbrechen und Übelkeit kommen, wenn man einfach so weiterfuttert und meint, das Magenband werde den Rest schon lösen!

Gibt es Risiken?

Ja und Nein: Das Problem liegt vor allem in der Vorgeschichte der Patienten, leiden diese doch recht häufig an Herzkrankheiten oder Kreislaufschwäche und das macht den chirurgischen Eingriff natürlich nicht leichter, auch wenn es sich strenggenommen um eine ästhetische OP und nicht etwa um eine lebensrettende Maßnahme handelt. Im Vergleich zu anderen Methoden wie etwa dem Magenbypass, der gleichfalls zum Abbau von Fett und Übergewicht führen soll, ist das Magenband jedoch sehr gut verträglich und verbleibt deshalb auch nicht selten ein ganzes Leben im Körper der Patienten. Das bedeutet dann eine zuverlässige und dauerhafte Gewichtsreduktion, die jedoch immer wie beschrieben von einer gesünderen Lebensweise begleitet werden sollte.

Eine Kombination mit der Fettabsaugung: Ist das sinnvoll?

Wer sich Fett absaugen lassen möchte, sollte wissen, dass dieser Eingriff keine Diät und auch kein Magenband ersetzen kann! Im Zusammenspiel ist es jedoch sehr sinnvoll, da sich zum Beispiel lästige Fettpolster und Fettzellen absaugen lassen, die auch bei permanentem Sport nicht verschwinden wollen. Gewichtsabnahme und Modellierung mittels Fettabsaugung sind also gut zusammen möglich und werden von vielen Leuten auch gerne angewendet, zumal die Ergebnisse wirklich auf ganzer Linie überzeugen.

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